Die Kur- und Bäderstadt Bad Harzburg
Ilsenburg im romantischen Ilsetal
Die traditionsreiche Fürst-Stolberg-Hütte
Wernigerode - die "bunte Stadt am Harz"
Die ehemalige Welfenresidenz Blankenburg
- Fahrt mit der Kabinenseilbahn* zum Burgberg mit Canossasäule
- Besuch der Fürst-Stolberg-Hütte Ilsenburg mit Schaugießen*
- Rundgang am Forellenteich und Besichtigung der Klosterkirche*
- Stadtbummel durch Wernigerode mit historischem Rathaus
- Fahrt mit der Schlossbahn zum "Neuschwanstein des Harzes"
- Fahrt nach Blankenburg mit Großem Welfenschloss
- Rundgang durch den Barockgarten am Kleinen Schloss
über den Forellenteich in Ilsenburg am Fuße des Brockens - Burgbergseilbahn in Bad Harzburg Berg/Talfahrt 2,00 €
- Schaugießen in der Fürst-Stolberg-Hütte 5,00 €
- Klosterkirche Ilsenburg Spende erbeten
- Schlossbahn Wernigerode Hin/Rückfahrt 4,00 €
- Schloss Wernigerode 5,00 €
- Kompetente Reiseführung für 8 Stunden
- Ausleihe von Bildmappen zu jedem Ort der Tour
- Begehung der Altstadtviertel Ilsenburg u. Wernigerode
- Informative und freundliche Unterhaltung der Gäste
Reisebeschreibung:
Am Nordharzrand zwischen den Kreisstädten Goslar im Westen und Wernigerode östlich davon liegt die Kur- und Bäderstadt Bad Harzburg, das ehemalige Neustadt unter der Harzburg. Diese Burg war einst zum Schutz der Kaiserpfalz in Goslar und des dort tätigen Silberbergbaus am berühmten Rammelsberg errichtet worden. Auf dem Großen und Kleinen Burgberg erinnern nur noch wenige und z. T. neu aufgeführte Mauern an die einst mächtige Burganlage mit zwei Nachfolgeburgen.
Eine früh entdeckte und genutzte Solequelle hat Bad Harzburg bald berühmt gemacht und zu den ersten Adressen im Kur- und Bäderwesen Deutschlands lassen. Alte Villen und die Wandelhalle im Badepark erinnern mit ihrem Bäderstil, einer Spielart des Historismus, an diese Glanzzeit, Seitdem gibt es hier auch die Harzburger Spielbank und die Rennbahn, die als eine der schönsten Naturgaloppbahnen in Deutschland gilt. Der Bürgersinn in der Stadt hat sich in den letzten Jahren erfolgreich auf den historischen Burgberg gerichtet oder den Verfall des Radauer Wasserfalls verhindert, zum Wohle für die Gäste und Einwohner der Stadt Im Tourismusgeschäft nimmt Bad Harzburg einen führenden Platz im Harz ein.
Zum Burgberg gelangt man mit der Burgbergseilbahn* und zur Fütterung im Luchsgehege an den Rabenklippen im Nationalpark Harz kann man einen Bus in Anspruch nehmen.
Auf der Fahrt nach Ilsenburg gelangt man durch zwei Auenwälder, den Schimmerwald und das Stapelburger Holz. Dann öffnet sich die Landschaft und vor dem Auge liegen steile Berghänge und im Ausgang des Ilsetals die Stadt Ilsenburg.
Die Ilsenburger Eisenwerke waren einmal so berühmt im In- und Ausland, dass selbst Zar Peter I. auf seiner Reise nach Westeuropa hier inkognito vorbei kam. Aus dieser Zeit ist die Fürst-Stolberg-Hütte überkommen. Hier wird Eisenkunstguss nach historischen Vorlagen und in alten Formen hergestellt und für die Gäste des Harzes wird täglich ein Schaugießen* durchgeführt.
Am Fuße des Brockens gelegen, hat sich um den Forellenteich, einem ehemaligen Hüttenteich, ein sehr anschauliches Bauensemble unter den steil aufragenden Bergen der Nordharzkante gebildet Ein Stadtbummel führt an Fachwerkhäusern und romanischer Marienkirche vorbei zu einem höher gelegenen Komplex, auf dem das Ilsenburger Kloster aus romanischer Zeit und das Ilsenburger Schloss stehen. Dieser ehemalige Sommersitz der Wernigeröder Grafen wurde im historisierenden Stil des 19. Jh. umgebaut. Die Klosteranlagen sind vor weiterem Verfall gerettet und gesichert worden. Eine Klosterführung* wird gegen eine Spende angeboten.
Der alten Bundesstraße 6 folgend, geht es vorbei am Kloster Drübeck.
Diese ebenfalls romanische Klosteranlage ist zu einer repräsentativen Bildungs- und Begegnungsstätte der evangelisch-lutherischen Kirche ausgebaut worden. Am Ostrand von Darlingerode weitet sich die Landschaft und gibt den Blick frei für die Stadt Wernigerode mit seinem Schloss darüber. Das Wernigeröder Schloss auf dem Agnesberg und das spätgotische Rathaus auf dem Marktplatz sind die
bevorzugten Fotomotive eines jeden Besuchers in der "bunten Stadt am Harz".
So nannte Hermann Löns in einem Aufsatz vom Jahre 1906 die Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten. Ein Stadtbummel durch die Straßen und engen Gassen erschließt erst den wahren Reichtum und die Schönheit historischen Fachwerks vor dem Auge des Betrachters. Bei einer gebuchten Fahrt mit der Schlossbahn gelangen wir zum Schloss auf dem Agnesberg. Es wird auch das
"Neuschwanstein des Harzes" genannt. Dieser Bezug ist durch das Interieur und Mobiliar gegeben und wird auch auf Schloss Neuschwanstein in Bayern den Besuchern so erzählt. Davon konnte sich der Verfasser überzeugen. Eine
gebuchte Schlossführung* vermittelt Einblicke in die Geschichte des Grafengeschlechts der Wernigeröder und Stolberg-Wernigeröder, die eng mit der Geschichte des Harzes verbunden ist. Von der Schlossterrasse hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Panoramablick in die Harzer Berge und auf die bunten Dächer der Stadt.
An der nördlichen Waldgrenze des Harzgebirges entlang liegen die sogenannten "Küchendörfer" Benzingerode und Heimburg der ehemaligen Herrschaft Blankenburg. Bald zeigt sich ein grandioser Blick auf die sagenumwobene Burg Regenstein bei Blankenburg. Die ehemalige Welfenstadt mit alten Fachwerkhäusern unter dem Burgberg grüßt mit dem Großen und Kleinen Schloss.
Zu letzterem gehört ein barocker Terrassengarten, der zum Spaziergang einlädt und durch ein kleines Tor in der Schlossmauer in den Berggarten mit der oberen Mühle übergeht. Von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt Blankenburg.
Außerhalb der Schlossmauern kann man den umfangreichen Schlossgarten erwandern, der nahtlos in die Wälder um Blankenburg übergeht.
Auf der Fahrt in die Harzer Bergwelt können wir noch der Harzer Köhlerei Stemberghaus bei Hasselfelde einen Besuch abstatten oder den Staudamm der Rappbodetalsperre befahren mit einem großartigen Blick über den größten Stausee Deutschlands.
Bei Interesse fragen Sie bitte an unter kontakt@reisewelt-harz.de




